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Die Therapie heißt eigentlich: epidurale gepulste Radiofrequenztherapie mit der Multifunktionselektrode nach Omar-Pasha (kurz: egRFT nach Pasha) und ist eine Form bzw. Technik der Schmerztherapie. Sie kommt bei allen chronischen Schmerzen aufgrund von peripheren Nervenerkrankungen wie Borreliose, Gürtelrose bzw. Herpes Zoster, Engpass- und Kompressionssyndrome der („eingeklemmte“) Nerven, Polyneuropathie, komplexes regionales Schmerzsyndrom SudeckLeriché sowie fast allen Erkrankungen der Wirbelsäule zur Anwendung.

Dabei ist die egRFT eine Form der gezielten bzw. örtlichen Elektro- und Magnetfeldtherapie an Rückenmark und Nerven im Wirbelkanal mit der Elektrode.

spezielle Kanüle

Wie bei einer Operation wird der wache Patient auf dem Bauch gelagert. Nach entsprechender Vorbereitung der sterilen Materialien und Desinfektion des Rückenabschnittes erfolgt die örtliche Betäubung mit Hilfe des Röntgens. Nach steriler Abdeckung wird eine spezielle Kanüle so platziert, dass man von hinten zwischen zwei Wirbeln wie bei einer Punktion des Nervenwassers (liquor) in den Wirbelkanal gelangt. Die sehr dünne und weiche Elektrode wird durch diese Kanüle in den Wirbelkanal schmerzlos eingeführt. Ihre genaue Position außerhalb der Rückenmarkshaut (dura) (deshalb der Begriff epidural) wird einerseits mittels Röntgen und andererseits durch den Patienten kontrolliert. Dabei wird ein kleiner Magnetimpuls von der Spitze 2mm in die Umgebung gesendet. Je nach Lage spürt der Patient ein Kribbeln im Rücken, Arm oder Bein.

Elektroden an einem Ast des Ischias

Decken sich Kribbeln und Schmerz(areal) wird 4 min standardisiert mit einem schmerzlosem gepulsten Signal 2 x pro Sekunde behandelt, so dass die Weiterleitung des Schmerzes an das Gehirn durch biochemische Prozesse nach ca. 3 Wochen für mehrere Monate bis Jahre unterbrochen wird.

Bei geschwollenen bzw. entzündeten Nerven(abschnitten) kann durch die Multifunktionselektrode, welche auch ein Zugang wie ein Katheder enthält, ein Medikament gespritzt werden und den sofortigen entzündungshemmenden und schmerzlindernden Effekt bringen (Procaintherapie).

Im Gegensatz zu anderen „Operationen“ ist der Patient danach nicht auf personelle Hilfe durch eine Begleitperson und Krücken angewiesen.