Das Nervensystem des Menschen enthält einen Teil, der vom Bewusstsein unabhängig ist – das unwillkürliche, animalische, autonome bzw. vegetative Nervensystem (VNS). Es hat eigene Zentren in Gehirn und Rückenmark und eigene Fasern, welche entlang aller Nerven, Adern und Organe verlaufen!

Das VNS ist somit stets und ständig über alle Reize (Stress) informiert – und das muss auch so sein, sonst könnte der Mensch nicht in seiner Umwelt überleben.

HRV-Messung mit HF=Herzfrequenz, SI=Stressindex des Sympathikus und RMSSD=Erholungsindex des Parasympathikus

Man unterscheidet den Haupt- oder Ortho-Sympathikus vom Neben- oder Parasympathikus. Diese unglücklichen Formulierungen stehen für unterschiedliche Funktionen an bestimmten Organen wie auch am Herz. So beschleunigt der Sympathikus bei Gefahr bzw. Stress die Herzaktion (fight or flight). Noch wichtiger ist der Parasympathikus. Er bremst die Aktion und fördert die Erhohlung (rest and digest). Dies kann man im EKG nicht ohne größeren Aufwand und durch die aus der Geburtshilfe (CTG) bekannte HRV erkennen.

Diese wissenschaftlich-anerkannte Analyse erkennt vor einer Erkrankung wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, aber auch Störungen der Verdauungs- und Entgiftungsorgane Störungen, die durch Stress hervorgerufen werden und zur Erschöpfung der Organe führen können. Je nach Schnelligkeit der Änderung des Herzschlages innerhalb einer Messung zwischen 3 und 7 min kann dieser durch gezielte Atemübungen wie beim autogenen Training, durch Akupunktur, Neuraltherapie, Infusionen von Vitalstoffen, Homöopathie und  sogar Psychotherapie kontrolliert behandelt werden. Weitere Informationen erfahren sie unter http://www.igafev.com.