Ozon-Therapie bei Schleimbeutelentzündung einer linken Schulter

Die Ozontherapie ist eine Behandlungsform, bei der gasförmiges Ozon in oder an ein erkranktes Gewebe gespritzt (Injektion) und die Sauerstofftherapie, bei der Sauerstoff infundiert (Infusion) wird. Letztere Methode bezeichnet man als intravenöse Oxygenierungstherapie (IOT).

Ozon kommt in der Stratosphäre vor und schützt die Erdoberfläche vor UV-Strahlung. Es ist ein aus 3 Sauerstoff-Atomen bestehendes fast farbloses Gas. In jedem biologischen System entsteht Ozon durch Bindung eines aktiven Sauerstoff-Atoms an ein Sauerstoff-Molekül, was aus 2 Atomen besteht, und zerfällt sehr schnell wieder. Ozon ist also sehr reaktionsfreudig und erzeugt verschiedene Radikale. Einerseits ist es schädigend (z.B. beim Einatmen). Andererseits hat es wie Sauerstoff selbst eine starke oxidative Wirkung auf krankmachende Faktoren wie Mikroorganismen, Gefäße und damit nicht mehr durchblutete Gewebe.

Durch den sofortigen Zerfall des Ozons bzw. Kontakt der Zellen zu den Sauerstoffbläschen mit anschließender Oxidation entsteht ein Effekt, welches ähnlich der Homöopathie zu verstehen ist (Hormesis). Allerdings liegt ein messbares Ergebnis bzw. eine Dosis vor, welche nach Paracelsus eben kein „Gift“ darstellt, sondern nachweisbare Wirkungen erzielt. Das gelingt  durch moderne Technik, welche eine genaue Konzentrationen garantiert.

Alle Durchblutungsstörungen und Entzündungen können durch Ozon bzw. Sauerstoff besser und schneller heilen. Sogar entzündliche Gelenk-Prozesse, welche chronifiziert sind (v.a. rheumatische Erkrankungen) können so gelindert werden.