Der „Tropf“

Der Begriff der Infusion kommt aus dem Latein und bedeutet „Aufguss“ bzw. „eingießen“. Hierbei wird eine medizinische Flüssigkeit in den Körper kontinuierlich eingebracht. Die häufigste Form ist die Infusion in eine Vene („intravenös“). Die Flüssigkeit ist meist eine so genannte physiologische Kochsalz- oder Elektrolytlösung, also Wasser mit dem Gehalt bzw. der Konzentration an Salzen wie des gesunden Blutes. Anhand einer Tropfkammer werden Luftbläschen, welche nicht in die Blutbahn gelangen dürfen, und Tropfgeschwindigkeit (daher der volkstümliche Name „Tropf“) kontrolliert.

Immer erfolgreicher werden Infusionen im Rahmen der orthomolekularen Medizin und Homöopathika zur Umgehung bzw. Schonung des Magen-Darm-Traktes bei Müdigkeits-, burn out- oder fatigue-Syndromen durchgeführt. Dabei werden je nach Labor und Herz-Raten-Variabilitätsanalyse (HRV) Homöopathika, Vitamine (v.a. B1 – B12 und C), Antioxidantien wie Glutathion und Liponsäure, Procain und Natrium-Bikarbonat („Nabi“) als Procain-Basen-Infusion sowie Spurenelemente wie Zink und Selen infundiert. Wirksam ist auch die Infusion von Sauerstoff, welche als intravenöse Oxygenierung (IOT) bekannt ist.