Fußabdruck eines Hohlfußes mit überlasteten (rot) Zonen

Die Fußdruckmessung bzw. Ganganalyse wird auch als Podoskopie (=sehen), Podometrie (=messen) bzw. Podographie (=zeichnen) bezeichnet. Mit Hilfe von Spiegeln, Messplatten, Laufband, Messsohlen usw. werden computergestützt Überlastungen der Füße aufgezeichnet und dargestellt. So erkennt man auch bei „normalen“ Füßen überhöhte Drücke, welche zu vermehrter Hornhaut, Muskelverspannungen und -verkürzungen sowie Gelenkverschleiß führen kann.

Nicht nur bei Fußbeschwerden wie der entzündlichen Überlastung der Fußsohle („Plantasfaszitis“) können so Fehl- oder Überlastungen von Haut, Weichteil- bzw. Bindegewebe, Gelenken und Knochen erkannt und vorbeugend bzw. begleitend behandelt werden, bevor eine Stoßwellenbehandlung, Punktion oder Operation nötig ist. Auch bei Beschwerden im Bereich der Knie-, Hüft- und Kopfgelenke können somit begleitend diagnostiziert werden.

Massgerechte Einlagen mit speziellen Materialien können einen Fuß anheben, korrigieren oder abpolstern und damit zum optimaleren Gang nach allen Unfällen und Operationen (z.B. am Knie)  bzw. zur besseren Haltung bei Rückenschmerzen beitragen.

Dies kann v.a. bei komplexen Fehlhaltungen durch Bißrelationsstörungen, Störfeldern durch Narben, stressbedingten Muskelstörungen und Blockaden zur ganzheitlichen Behandlung der o.g. Beschwerden beitragen.